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Sonntag, 24 Januar 2021 14:08

Vulkanausbruch in der 1EA

Damit der Praxisbezug im GWK-Unterricht auch in Zeiten von Distance-Learning nicht auf der Strecke bleibt, haben die Schüler/innen der 1EA wunderschöne Vulkane gestaltet. Bei der Aufgabenstellung ging es darum, einen Vulkanausbruch zu simulieren und somit den selbst gebastelten Vulkan zum Ausbrechen zu bringen.

Die Materialien für den Vulkan reichten von Alufolie, Salzteig, Pappmaché, PU-Schaum bis hin zu Gips. Für die sprudelnden Gemische wurden die Vorratsschränke der Eltern geplündert. Viele der Schüler/innen verwendeten Backpulver, Spülmittel, Essig und Lebensmittelfarbe. Andere verwendeten Zitronensäure, Spülmittel, Seife und Mineralwasser, sowie Backpulver. Auch Cola und Mentos kamen bei einigen zum Einsatz.
Die Ergebnisse können sich definitiv sehen lassen. Stolz präsentieren hier einige Schüler/innen der 1EA ihre Kunstwerke. Und wer weiß, vielleicht bricht der ein oder andere Vulkan zu Simulationszwecken sogar später einmal in einem Kindergarten vor staunenden Kinderaugen aus.
Text: Mag. Voglauer
Bilder: Schüler/innen der 1EA

Hier sind zwei Erfahrungsberichte (inkl. Anleitung zum Nachbasteln):

Bericht von Lara Lackinger

Zuallererst habe ich mir die nötigen Materialien für die ganze Prozedur herausgesucht und hergerichtet. Diese waren:
für den Salzteig

  • 2 Tassen Mehl
  • 1 Tasse Salz
  • 250 ml Wasser

für die “Lava”

  • halbes Glas Essig
  • halbes Glas Wasser
  • Spülmittel
  • Backpulver
  • (rote Lebensmittelfarbe)

Das Herstellen vom Salzteig war meiner Meinung nach sehr einfach.
Danach habe ich versucht, den fertigen Teig um ein Glas zu formen, damit es schlussendlich auch wie ein Vulkan aussieht. Damit das Glas nicht allzu schmutzig wird, habe ich einfach Frischhaltefolie herumgewickelt.
Wichtig ist es, den Salzteig mindestens ein paar Stunden trocknen zu lassen, bevor man die Explosion startet.

Ich habe den Versuch zweimal gemacht (1x mit und 1x ohne Lebensmittelfarbe)
Wie man erkennen kann, schäumt es nur ein bisschen und die rote Farbe wirkt eher rosa.
Trotzdem bin ich stolz, dass sich irgendetwas getan hat und ich würde, das nächste Mal wohl einfach mehr Backpulver oder Spülmittel verwenden, damit es noch realistischer aussieht.

Alles in Allem kann ich dieses Projekt wirklich empfehlen, da es auch ein bisschen Spaß gemacht hat, zuzusehen wie der Vulkan “ausbricht”.

Bericht von Leopold Wieseneder:

Vorerst habe ich im Internet nachgesehen, wie man einen Vulkan baut und welche Materialien man dafür benötigt. Als Nächstes ging ich diese Hilfsmittel einkaufen.
Für den Vulkan selbst entschied ich mich für Salzteig. Ich habe aber auch Alufolie genommen, um den Unterbau mit dem Glas in der Mitte zu fixieren. Danach mischte ich etwas weiße und schwarze Farbe und bemalte ihn. Als Nächstes ließ ich ihn lufttrocken, nun war er fertig.
Ich wollte zwei Methoden ausprobieren, um ihn zum Ausbrechen zu bringen.
Als Erstes leerte ich drei Tütchen Backpulver in den Schlot, der aus einem Glas bestand. Dann füllte ich 125 Milliliter Wasser mit 125 Milliliter Essig und ein wenig Spülmittel in einen Messbecher. Ich fügte etwas rote Lebensmittelfarbe dazu. Dann lehre ich dieses Gemisch in den Schlot und begutachtete die chemische Reaktion.

Als Nächstes wusch ich den Schlot des Vulkans aus und füllte ihn mit Cola auf, dann warf ich ein paar Mentos dazu. Bei der Recherche wurde berichtet, dass die Schaumfontäne einige Meter hoch werden kann. Deshalb erledigte ich diesen Versuch draußen.

Fazit:

Beim ersten Versuch mit dem Backpulver konnte ich einen wunderbaren Vulkanausbruch beobachten. Beim nächsten Mal werde ich noch mehr Lebensmittelfarbe dazugeben, um die Lava natürlicher wirken zu lassen.
Der zweite Versuch mit dem Cola war viel weniger spektakulär. Das kann auch daran liegen, dass die Öffnung des Glases einen größeren Durchmesser hat als die Öffnung einer Flasche. Auch dauerte es länger bis sich eine Reaktion zeigte.
Zum Vorführen eines simulierten Vulkanausbruches würde ich daher eher die erste Methode wählen.

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